Geschichte der NGO «Samariterbund der Ukraine Kiewer Kreisverband»

Der Einsturz des Sowjetreiches 1991 brachte zwar die Unabhängigkeit der Ukraine, zog aber in der einstigen Kornkammer Rußlands auch Inflation, Hunger und Arbeitslosigkeit. Seit 1991 bestehen die Aktivitäten des ASB- München in der Ukraine, die gerade  den gesellschaftlichen Randgruppen zu gute kamen. Als Grundstein für eine positive Zusammenarbeit zwischen den Partner-städten München und Kiew auf dem Gebiet des Sozialwesens und der Schaffung eines freiheitlichen Wohlfahrtswesens bezeichnet man heute  die Entstehung des Kiewer Samariterverbandes.

1993

Gründung und Registrierung des Samariter - Bundes der Ukraine Kiewer Kreisverband,als ersten unabhängigen Wohlfahrts - verbandes in der Ukraine und der Schwesternorganisation des Arbeiter – Samariter - Bundes KV. München /10 Mitglieder/ im städtischen Altenheim, Budarinstrasse 11.,17 Km von der Stadt entfernt.

Errichtung der ASB - Sozialstation zur Versorgung der notleiden - den Bevölkerung mit dringend benötigten Bekleidungsstücken, Nahrungmitteln, Medikamenten, Hilfsmitteln /alles humanitäre Hilfe aus der Partnerstadt München/. Durchgeführt 5 Hilfsaktionnen für körperbehinderte Kinder, Kriegsveteranen, Afganistan invaliden, Waisenkinder, kinderreiche Familien /für insgesamt 2000 Kiewer Einwohner/ Fördereinrichtungen –  3 Kindergärten, Krankenhaus Nr.25, Hämathologieabteilung

1994

Kiewer Samariterverband hat 150 Mitglieder, 9 Sponsorenfirmen,  7 hauptamtliche MitarberInnen ASB - Sozialstation ist umgezogen näher zur Stadt, Lwowskaja Str.28, wo unter einem Dach  Garagen, Lagerräume und Büroräume untergebracht sind.

Die sozialen Hilfsdienste wurden ausgebaut.  2 Kfz sind vom ASB - München geschenkt.

  • Mobile Pflegedienste - 30 alleinlebende alte Menschen und Behinderte /vorwiegend bettlägrige/ werden regelmäßig pflegerisch betreut. 
  • Behindertenfahrdienst  – erste in Kiew Theaterbesuche für Kinder mit spastischen Lähmungen /Rollstuhlfahrer/. 
  • Kleiderkammer - 3000 bedürftige Einwohner  sind  mit Bekleidung versorgt. 14 Tonnen Kindernahrung  verteilt.

Dank der humanitären Hilfe aus München  wurden 6 Hilfsaktionen zum Tag der Kinder, Senjorentag, Internationalen Tag der Invaliden, Weihnachten für insgesamt 350 Menschen durchgeführt /warme Kleidung, Lebensmittel, Rollstühle, Badelifter/. ASB - Kiew startete eigene Hilfsaktion „Milch und Brot für Bedürftige“ für 30 besonders arme  Familien  auf Kosten der Kiewer Sponsoren   /wöchentlich 2 L. Milch und 1Kg Brot für jede Familie/ 

ASB - München startete das Patenschaftprojekt unter dem Motto „Münchner Familien helfen  Kiewer Familien“ auf Initiative von Frau Elisabeth Hölz. /10 Familien/. 

1995

Kiewer Samariterverband hat 203 Mitglieder, 6 Firmen und Verbände als kollektive Mitglieder, 7 hauptamtliche und 50 aktive ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. 
2 neue ukrainische Samariterverbände in Saporoshje und Brovary sind gegründet.

Schwerpunkt der Wohlfahrtstätigkeit des ASB - Kiew vor dem Hintergrund von Massenarbeitslösigkeit, Inflation und dem Elend von 80% der Bevölkerung bleibt nach wie vor - Versorgung der Betroffenen mit allem Notwendigen.

15000 Einwohner der Stadt Kiew und Gebietes Kiew hat ASB - Kiew  mit Bekleidung, Schuhen, Bettwäsche, Arzneimitteln, Hilfsmitteln, Kindernahrung, Vitaminen versorgt, darunter 12 Invalidenverbände,  5 Kiewer Krankenhäuser, 9 Schulen und Kindergärten, 4 Altenheime und städtische Sozialeinrichtungen. /40 Tonnen Hilfsgüter aus München/

Aktion „Milch und Brot für Bedürftige“ für 30 Familien wird fortgesetzt. Der  ASB - Ortsverband Brovary versorgt diese Familien mit Kartoffeln.  

Dank der humanitären Hilfe aus München sind 6 Hilfsaktionen durchgeführt – zu Weihnachten, zum Kindertag, zum ersten Schultag, zum Senjorentag, zum Tag der Invaliden  für insgesamt 1000  Personen.
Weitergefördert 3 Kindergärten, Internatschule für Spastiker, Krankenhaus Nr. 25; Krankenhaus Nr. 13 für tuberkulosekranke Kinder.

Mobile Pflegedienste werden intensiviert. 3 Pflegerinnen und Krankenschwester, sowie ehrenamtliche Helferinnen erbringen ihre Leistungen für 90 alleinlebende alte Menschen und Behinderte. /5000 Einsätze von insgesamt 15250 Stundendauer/. Im Rahmen des Patenschaftsprojekts „Münchner Familien helfen Kiewer Familien“ werden 49 Familien mit 110 Kindern, insgesamt 175 Familienangehörige mit Geldspenden unterstützt, 1995 diente ASB - Kiew auch als Anlaufstelle anderer Hilfsprojekten  und -organisationen aus Bayern für ihre Aktivitäten. Die Aktivitäten des ASB - Kiew werden stets durch Zeitungsveröffentlichungen, Fernseh - und Radioberichte in Kiew, der Ukraine und via Kurzwellen informiert.

1996

  • ASB - Kiew hat 270 Mitglieder, 11 Sponsorenfimen und  Verbände als kollektive Mitglieder, 10 hauptamtliche  MitarbeiterInnen und 30  ehrenamtliche Helfer.
    Gemäß der Verordnung des OB bezahlt die Stadt Miete und Nebenkosten  für die ASB - Sozialstation.
  • Mobile Pflegedienste   erbringen ihre schweren noch nie gegebenen Leistungen weiter.
  • Verhandlungen mit der Stadt bez. Finanzierung  der Pflegekräfte haben keinen Erfolg, die Gesetze erlauben nicht die nichtstaatlichen Dienste zu finanzieren.
  • Man empfiehlt  den ASB-Kiew an das Rote Kreuz anzuschliessen.
  • Behindertenfahrdienst fährt  täglich 10 spastisch gelähmte Kinder zur Internatschule Nr.15.
  • Sozialstation versorgt  weiter notleidende Menschen mit  Hilfsgütern aus München /30 Tonen Kindernahrung, Bekleidung, Schuhe, Hilfsmittel für Invaliden sind verteilt/.
  • Im Rahmen des Partnerschaftsprojektes „München hilft Kiew“ werden  92 Familien mit 150 Kindern betreut.

Derzeit sorgt ASB – Kiew nicht nur für ordentliche Hilfgüterverteilung vom Westen, sondern auch für „Technologietransfer“ als Hilfe zur Selbsthilfe der ukrainischen Partner .
Von hier wird der Aufenthalt für bayerische Fachleute in Kiew organisiert, Hotelzimmer und Dolmetscher bereitgestellt, die Treibstoffversorgung gesichert, die Transportbegleitung durch Milizkräfte gestellt.

Unter unmittelbaren Mitwirkung des ASB - Kiew  wird das Kinderzentrum Kiew errichtet worden, Behindertenwerkstätte und Rehabilitationsabteilung an der Internatschule Nr.15 für Spastiker der Stadt Kiew ausgebaut.

1997

ASB - Kiew hat 300 Mitglieder, davon 50 aktive Helfer, 8 Firmen und Verbände, 13 hauptamtliche MitarbeiterInnen.

Die Hauptrichtungen der Tätigkeit:

  • Alten - und Behindertenpflege /3183 Einsätze, 3196 Stunden Dauer/
  • Fahrten für behinderte Schulkinder /280 Fahrten /
  • Juristische und soziale Beratung für Bedürftige /für 3600  Personen/
  • Arbeit mit  Selbsthilfegruppen, Kindern und Jugendlichen sowie auch jungen Invaliden.
  • Betreuung der sozialschwachen Familien im Rahmen des Partnerschaftsprojekts  112 Familien mit  285 Kindern
  • Sozialstation hat unter neuen schweren Vorbestimmungen des Zollgesetzes.

80 Tonnen Hilfsgüter aus Bayern empfangen, begleitet, abgewickelt, entzollt.
An 7000 Tausend arme Menschen, 75 Verbände, Organisationnen und soziale  Einrichtungen sind diese Hilfsgüter angekommen.

Fördereinrichtungen – Spastikerschule, Kindergärten, Waisenhäuser der Stadt Kiew.

Dank unserer kompetenten Hilfe bei der Abwicklung und Entzollung der Hilfs -transporte anderer deutschen Organisationen hat ASB - Kiew neue Freunde gewonnen, vor allem aus der Stadt Würzburg, Verein „LICHTBLICK“.
Tagesstätte, erste in Kiew, für Spastikkinder und Jugendliche, sowie für Kinder aus sozialschwachen Familien ist eingerichtet. /40 Treffen, 500 Kinder betreut, geschult/.
Hier initiiert ASB - Kiew die Kooperation zwischen den Ärzten des Kinderzentrums Kiew Sozialpädagogen der Internatsschule Nr. 15, dem Elternverband „Cerebral“ und macht somit  den ersten Schritt  für soziale Integration der Spastiker und Entlastung derer Mütter mir der Hoffnung auf  positive Weiterentwicklung dieses Vorhabens in der Stadt. 

Neues Projekt  „Sommerferien“  startete ASB - Kiew /Initiative von Frau Ingrid Hölzel - „Ukraine Hilfe“ Puchheim/ Erholung von 80 Kiewkindern am Schwarzen Meer ist von ASB Mitarbeitern erfolgreich organisiert worden.

 Hilfsaktionen 1997:

  • Stadt - und Museenbesichtigung zum Beginn des Schuljahres für 150 Patenkinder.
  • Nicolaus - und Weihnachtsfeste für 800 Behinderte-und Waisenkinder /Unterstützung von „LICHTBLICK“ Würzburg,“Ukrainische Pfadfinder“ München, Kindertheater „Benefice“ Kiew/
  • Aktion „Lebensmittel und Spielzeug für  onkologischkranke Kinder“ /160 Kinder/
  • Medikamente für Kiew - An 25 Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen wurden Medikamente in derHöhe von fast  1 Mln. DM überreicht.

Als Zeichen der Anerkennung der Tätigkeit des ASB - Kiew und guten Zusammen - arbeit im Bereich des sozialen Schutzes der bedürftigen Bevölkerung wurde  der Beschluß des Stadtrates Kiew über die ständige finanzielle Unterstützung  des ASB - Kiew  verabschiedet.

1998

ASB - Kiew hat 300 Mitglieder, 8 Firmen und Verbände als kollektive Mitglieder, 14 hauptamtliche MitarbeiterInnen und 50 ehrenamtliche HelferInnen.

Hauprtrichtungen der Tätigkeit :

  • Mobile Pflegedienste  - 7193 Einsätze, 8000 Stunden Dauer
  • Behindertenfahrdienst - 275 Fahrten für Spastiker, 75 Krankentransporte
  • Tagesstätte für körperbehinderte Kinder  - 150 Kinder und Eltern ständig betreut. Gemäß der Verordnung des OB der Stadt Kiew  Nr. 2222 werden in jedem Stadtbezirk ähnliche städtischeTagesstätten für körperbehinderte Kinder errichtet.
  • Patenschaftprojekt  „München hilft Kiew“ – 121 Familien mit  300 Kindern, insgesamt 700 Personen werden regelmäßig allseitig betreut.
  • Aktion  „Sommerferien“ - Erholung für 70 Kinder in den Karpaten und am Schwarzen Meer organisiert.
  • 100 Tonnen Hilfsgüter hat ASB-Kiew empfangen und gezielt an die Einrichtungen, Verbände sowie bedürftige Bevölkerung verteilt /10 000 Bürger und 65 Einrichtungen/.
  • Soziale Apotheke des ASB-Kiew hat Medikamente im Wert von 275000 DM an die Bedürftigen  und Verbände verteilt.
  • Fördereinrichtungen - Kinderzentrum Kiew,Internatsschule Nr. 15, Kindergärten.
  • Mitwirkung bei der Errichtung des ersten in der Ukraine Referenzlabors für Tuberkulose.
  • Mitwirkung bei der Gründung des ASB - Verbandes in Rachiv, Sakarpatje.

Die soziale Hilfsdienste des ASB - Kiew sind gemäß der Vereinbarung mit der Kiewer Stadtverwaltung in das soziale Programm des Sozialreferates miteingeplant.

1999

ASB - Kiew hat 500 Mitglieder, 5 Verbände, 18 hauptamtliche und nebenamtliche MitarbeiterInnen, 30 ehrenamtliche Helfer.

Die Hauptrichtungen der Tätigkeit sind:

  • Hauswirtschaftliche und pflegerische Dienste - 11910 Einsätze
  • Ambulante Krankenpflege - 2 140 Einsätze
  • Kranken - und Behindertentransporte - 630 Gemäß dem Programm betreibt ASB - Kiew mit dem Sozialamt einen gemeinsamen Fahrtdienst, dabei erfüllt alle Geriatrietransporte für Bettlägrige und Gehbehinderte, außer Rollstuhlfahrern. Die Stadt übernimmt die Kosten nur für die Treibstoffversorgung der Transporte Entlohung ist verboten.
  • Soziale Betreuung und Beratung der Spastiker - und Waisenkinder
  • Patenschaftsprojekt „München hilft Kiew“- 130 notleidende Familien werden  allseitig betreut /insgesamt 800 Familienangehörige/.
  • Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten, Hilfsmitteln, Bekleidung der hilfsbedürftigen Einwohner, staatlichen sozialen Einrichtungen und Elternverbände.

1999 hat ASB - Kiew 8 Hilfsgütertransporte /100 Tonnen/ empfangen, abgewickelt, aufgelagert und an 42 Krankenhäuser, 40 Vereine und direkt an 3000 hilfsbedürftige Menschen  weiterverteilt.

Hilfsaktionen 1999:

  • „Sommerferien“ – Erholung für 95 Kinder am Schwarzen Meer
  • Lebensmittel für 80 Selbstsiedler in der Sperrzone Tschernobyl
  • Stadtrundfahrt für 50 Senjoren
  • Lebensmittel für 100 Kriegsveteranen zum Tag der Befreiung.
  • Lebensmittel für 140 Kinder - Diabetiker
  • Lebensmittel für 100 cerebralgeschädigte Kinder
  • Hygienemittel  für 135 Waisenkinder
  • 100 Rollstühle für Kiewkinder - gemeinsame Aktion mit dem Spastikerverein  Hamburg
  • Nicolausfest mit Geschenken für 960 Waisenkinder
  • Aktive Mitwirkung  bei der Errichtung des esten in der Ukraine Dialysezentrums für Kinder
  • Aktive Mitwirkung an der Vorbereitung des Unterstützungsprogramms der Stadt München für ehemalige Zwangsarbeiter /Besuche und Interviews vor Ort, Reportagen, Entwicklung des Konzeptes/.

ASB - Kiew betreut auch weiterhin alle bayerischen Sozialprojekte in Kiew /Kinderzentrum Kiew, Referenzlabor für Tuberkulose, Spastikerzentrum/. ASB - Kiew beteiligt sich aktiv gemeinsam mit dem Sozialministerium der Ukraine,TACIS und anderen nichtstaatlichen Verbänden an der Entwicklung neuer Grundlagen des Sozialhifegesetzes mit Einbezug von Sozialen Hilfsleistungen nichtstaatlicher Organisationnen.

2000

ASB - Kiew hat 500 Mitglieder, 3 Organisationnen und Verbände, /Firmen sind pleite/ 16 hauptamtliche MitarbeiterInnen und 30 ehrenamtliche Helfer.
Sozialstation  wurde umbenannt in das Zentrum der mobilen  sozialen Hifsdienste „Kiewer Samariter“

Hauptrichtungen der Tätigkeit:

  • Alten - und Behindertenpflege  - 4000 Einsätze, 3218 Stunden Dauer
  • Fahrdienst für Kranke und Gehbehinderte - 1200 Fahrten
  • Lebensmittelzustellung   -  500  Fahrten

Eingesetzt  2 VW - Transporter/ Spende aus München/ 1 Kfz, 1 Minibus, 1 LKW Kleider - und Lebensmittelkammer
2000 hat ASB - Kiew 6 Hilfsgütertransporte aus München  und Würzburg, 60 Tonnen Bekleidung, Spielzeug, Medikamente, Krankenhausbedarf und Lebensmittel empfangen, aufgelagert und weiter an 96 medizinische und soziale Einrichtungen in Kiew und Region Kiew verteilt, sowie  6000 bedürftige Menschen versorgt.

2 Patenschaftsprojekte  «München hilft Kiew» und  „Lichtblick hilft in Not“ –  250 Familien /ca. 1000 Familienangehörige/  betreut und versorgt. Für 10 Waisenkinder des ersten Studienjahres Monatsstipendien gestiftet. Gemeinsame Hilfsaktion der Stadt Kiew und ASB - Kiew für 100 Waisenkinder. 40 Patenfamilien aus München haben im Sommer ihre Familien in Kiew kennengelernt. Der OB veranstaltet einen Empfang im Stadtrat  für Gäste und  200  Kiewer Familien.

Hilfsaktionen 2000:

  • Sommerferien für 142 Kiewkinder am Schwarzen Meer
  • Lebensmittel für 180 Selbstsiedler in der Sperrzone Tschernobyl
  • Lebensmittel für 180 bedürftige Rentner zum Senjorentag
  • Geschenke für 200 Waisenkinder zum ersten Schultag
  • Nicolausfest für 2100 Waisen-und behinderte Kinder

Als Zeichen der großen Anerkennung der gemeinnützigen Tätigkeit und gemäß dem Programm der Zusammenarbeit mit der Kiewer Stadtverwaltung sind alle Tätigkeitsrichtungen des ASB –Kiew bis zum 2005 in die Planungen des Sozialamtes miteinbezogen.

ASB - Kiew ist als ein gleichberechtigter Teilnehmer aller Rundtischgespräche, Treffen, Konferenzen und Forums im Bereich des sozialen Schutzes der Bevölkerung anerkannt.
Massenmedien  Kiews und Ukraine informieren regelmäßig über den sozialen Beitrag des ASB - Kiew.

2001

ASB - Kiew hat 500 Mitglieder, 4 kollektive Mitglieder, 40 hauptamtliche MitarbeiterInnen, 20 eherenamtliche Helfer

Das Zentrum der  mobilen sozialen Hilfsdienste besteht aus drei  Abteilungen:

1. Mobile Pflegedienste
Aufbau und Betrieb einer ambulanten Altenhilfe – und eines Pflegedienstes in Kiew im Rahmen des Unterstützungsprogramms für ehemalige Kiewer Ostarbeiter in München.Träger ist der ASB - München.  Plegestationen an den städtischen Polikliniken sind  erröfnet, 8 Teams gebildet, 8 neue Kfzs gekauft und im ASB - Dienstgebäude  ist eine komplett ausgestattete Zentrale mit der notwendigen technischen Ausrüstung untergebracht. 8 Betreuungsteams sorgen um 215 hilfebedürftige Personen.

Finanzierung seitens der Stadt München ist bis 2006 gesichert.

2001 haben 16 Krankenschwestern und 5 Sozialhelferinnen in  14600 Einsätzen  insgesamt 90000 Dienstleistungen erbracht, bei 48 Fällen ist eine stationäre Behandlung im Krankenhaus  durch die erfolgreiche häusliche Behandlung und Pflege der Patienten nicht mehr notwendig gewesen.

Das Projekt hat sich große Anerkennung erworben. Alle zuständigen Verwaltungsebenen der Stadt bezeichnen es als Modellprojekt für die gesamte Ukraine. Es kann als Pilotprojekt für einen Teil der Reorganisation des Gesundheitssystems der Ukraine bezeichnet werden.

2. Fahrdienst für Kranke und  Behinderte
Im Auftrag der Stadt hat 1360 Fahrten, vor allem Geriatriefahrten und Krankenfahrten bewerkstelligt.  Dutzende Dankschreiben der Patienten für den hohen Standart  und barmherzige Toleranz  sind  bei der Stadtverwaltung an ASB-Kiew  eingegangen. Rettungsdienst der Stadt Kiew  hat eine große Erleichterung dank diesem Dienst erfahren. Finanzierung 50/50 ASB - Kiew und Sozialamt Kiew.

3. Abteilung für humanitäre und soziale Hilfe.
40 Tonnen verschiedenste Hilfsgüter  aus Würzburg und München sind empfangen und verteilt worden. 2001 sind bei ASB - Kiew 260 Bittgesuche um Hilfeleistung für notleidende Einwohner von städtischen und staatlichen Behörden eingegangen. 3000 Bedürftige wurden  durch die Kleiderkammer versorgt.

An 10 städtische Krankenhäuser und 30 Verbände  in Kiew und Gebiet Kiew wurden Hilfsgüter verteilt.

Im Rahmen der Projekte „München hilft Kiew“ und „Lichtblick hilft Familien in Not“ sind ca. 43 Tonnen ukrainische Lebensmittel, Hygienemittel angekauft und verteilt worden. 250 notleidende Familien /1000 Familienangehörigen/ werden betreut.

Hilfsaktionnen 2001:

  • Sommerferien für 160  bedürftige Kiewkinder am Meer.
  • Nicolausfeste für 160 cerebralgeschädigte - und hörbehinderte Kinder, und 110 Tschernobylkinder
  • Weihnachtsaktionen für 600 tuberkulose - und onkologischkranke Kinder.
  • Hilfsaktion für Opfer der Überschwemmung in Sakarpatje /4 Tonnen Bekleidung und Bettzeug/
  • Lebensmittel für  220 Kriegsveteranen und 50 Psychischkranke

2002

ASB - Kiew hat 500 Mitglieder,4 kollektive Mitglieder, 45 hauptamtliche MitarbeiterInnen,
10 eherenamtliche Helfer
Das Zentrum für mobile soziale Hilfsdienste verfügt  über 16 Kfz.

Hauptrichtungen der Tätigkeit:

Mobile Pflegedienste /8 Kfz im Einsatz/ 2002 hat der ambulante Alten - und Pflegedienst des Arbeiter - Samariter - Bundes Kiew seine am 15.01.2001 aufgenommene Arbeit zur Betreuung der pflegebedürftigen ehemaligen Münchner Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in der Stadt Kiew  fortgeführt.

Der Hilfsdienst arbeitete nach wie vor  eng  mit Distriktsärzten und Fachärzten in den städtischen Polikliniken sowie mit Sozialzentren zusammen. Für 23 Patienten wurde stationäre Behandlung  zu Hause organisiert. 
2002 erfassten acht Betreuungsteams 249 hilfebedürftige Personen mit qualifizierten Pflegeleistungen, davon 148 ehemalige Ostarbeiter sowie ihre Familienangehörigen – 32. /30600 Einsätze, 180000 Diensleistungen/.
Die Arbeit des ambulanten Alten – und Pflegedienstes war im Jahr 2002 voll und ganz auf die Durchsetzung  des  Münchner Unterstützungsprogramms  zur Verbesserung der Lebenssituation ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie ihrer Familienangehörigen in der Stadt Kiew gerichtet.

Der qualifizierte und konsequente Einsatz unserer Mitarbeiter findet eine Anerkennung unter der Bevölkerung. 2002 sind 30 Dankschreiben von unseren Patienten bei der ASB - Geschäftsleitung, Kiewer Stadtverwaltung und dem Gesundheitsreferat eingegangen. Fahrdienst für Kranke und  Behinderte / 3 Autos im Einsatz/ Im Auftrag der Stadt hat dieser Dienst 1400 Fahrten, vor allem Geriatriefahrten und Krankenfahrten  für Bedürftige bewerkstelligt. Abteilung für humanitäre und soziale Hilfe./ 2 Autos im Einsatz/

40 Tonnen verschiedenste Hilfsgüter  aus Würzburg und München sind empfangen und verteilt worden. 2002 sind bei ASB - Kiew 300 Bittgesuche um  Hilfeleistung für notleidende Einwohner on  städtischen und staatlichen Behörden eingegangen 5000 Bedürftige wurden in der Kleiderkammer versorgt. An 14 städtische Krankenhäuser und  26 soziale Einrichtungen in Kiew und Gebiet Kiew wurden Hilfsgüter verteilt. Im Rahmen der Projekte „ München hilft Kiew“ und „Lichtblick hilft Familien in Not“ sind ca. 80 Tonnen ukrainische Lebensmittel, Hygienemittel angekauft und verteilt worden. 260 notleidende Familien /1100 Familienangehörigen/ werden betreut.

Hilfsaktionnen 2002:

  • Sommerferien für 200  bedürftige Kiewkinder am Meer.
  • Nicolausfeste für 200 cerebralgeschädigte Kinder,
  • Weihnachtsaktionen für 600 tuberkulose-und onkokranke Kinder.
  • Hilfsaktion /Spielzeug und Kleidung/ für 120 Waisenkinder
  • Lebensmittel für  200  notleidende Rentner und Invaliden

In Würdigung des Beitrags zur Verbesserung der Lebenssituation der Senioren, Invaliden und Pflegebedürftigen der Stadt Kiew wurde Ende 2002 dem ASB - Kiew der erste Platz in der Nominierung „Soziale Hilfsprojekte der internationalen Organisationen“ verliehen.

2003

Alle  soziale Hilfsdienste des ASB-Kiew arbeiten mit vollem Einsatz.

  • Geplant 1200 Fahrten für Kranke und Behinderte
  • Weitere Durchsetzung des Münchner Unterstützungsprogramms für mindestens 300 Pflegebedürftigen
  • Patenschafsprojekte weiter zu führen /300 Patenschaften/
  • 2 Krisenzentren für Kinder aus sozialschwachen Familien zu betreuen /“Brücke nach Kiew", „Lichtblick“, Stadt Kiew/
  • 40 Tonnen Hilfsgüter zu empfangen

In diesen Jahren hat ASB - Kiew  500 Tonnen Hilfsgüter in Höhe von ca 8 Millionen EURO aus Bayern  emfangen, abgewickelt und an insgesamt 65000 bedürftige Menschen und 500 medizinische und soziale Einrichtungen Kiews und Ukraine  weiterverteilt.

Dank

Möchten wir an dieser Stelle allen Beteiligten an diesem Projekt sagen:

Arbeiter-Samariter-Bund  Kreisverband München
Bayerischem Staatsministerium für Arbeit, Sozialordnung, Familie und Frauen
Landeshauptstadt München, Sozialreferat
Feuerwehr München
Stiftung Pfennigparade
„Ukrainische Pfadfinder“ München
Fritz Kreuzer Stiftung
„Brücke nach Kiew“ e.V
Seltmann Stiftung
„Lichtblick – Hilfe für Kinder in Rußland“ e.V Würzburg
„Ukraine Hilfe„ Puchheim
Team Oettl
Bayerischem Roten Kreuz, Neu-Ulm
Stadtverwaltung  und Stadtrat Kiew
Sozialreferat Kiew
Gesundheitreferat Kiew
Nationale Technische Universität der Ukraine
Sozialministerium der Ukraine
Gesundheitsministerium der Ukraine
Hauptverwaltung in Fragen der Frauen, Familien, Invaliden und Veteranen der Stadt Kiew
Gewerkschaftsverband der NTTU

Allen, die mitgemacht haben und in dieser Aufzählung vergessen wurden
Kiewer Samariter

Erste Hilfe