Internationales patenschaftsproject «Familie hilft familie»

Brucke nach Kiew

Elisabeth Hölzl und ihr Mann, der damalige Chef der Berufsfeuerwehr München, waren im September 1994 zu einem Privatbesuch in der Ukraine und besuchten bei dieser Gelegenheit auch den Samariter- Bund Kiew. Dort erfuhren sie über die bittere Armut der Bevölkerung, insbesondere der kinderreichen Familien. Tschernobyl hat überdies in viele Familien Krankheit und Invalidität gebracht.

Spontan übernahmen sie eine Patenschaft für eine Mutter mit 6 Kindern, die eine Verzweiflungstat angekündigt hatte. Vereinbart wurde eine monatliche Zuwendung mit Lebensmitteln, die vom Samariter -Bund Kiew beschafft und verteilt werden sollten.

Diese Art der direkten Hilfeleistung an ganz bestimmte Empfänger ermunterte in den folgenden Jahren viele Münchner, ebenfalls Patenschaften zu übernehmen oder durch Einzelspenden verschiedene Aktionen zu unterstützen.

Inzwischen unterstützt der Verein „Brücke nach Kiew „finanziel monatlich ca. 1000 Menschen mit Grundnahrungsmitteln, und leistet Hilfe in besonderen Notfällen.

Jährlich werden 40-50 Tonnen Lebensmittel vom Kiewer Samariter-Bund vor Ort gekauft und verteilt. Der Umfang der Hilfeleistung erstreckt sich inzwischen nicht nur auf kinderreiche Familien, sondern vor allem auch auf Waisenkinder, Invaliden und Rentner.

Zusätzlich unterstützt der Elisabeth Hölzl noch verschiedene Projekte wie z.B. ein Waisenhaus in Lubny, ein Kinderheim in Vorzel, eine „Notunterkunft für behinderte Kinder„ des Samariter-Bundes Kiew und eine Station für verlassene Kinder im Kinderkrankenhaus Nr. 1 in Kiew.

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